Galerie Haus Bachrach
9.8.−20.9.2020
Jürgen Noltensmeier
All things must pass
Auf eine Eröffnung müssen wir aktuell leider verzichten.
Künstlergespräche mit Jürgen Noltensmeier
8. – 9. 8.2020: 14 –17.30 Uhr
22. – 23. 8.2020: 14 –17.30 Uhr
5. – 6.9.2020: 14 –17.30 Uhr
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte beachten Sie die Corona bedingten
Abstandsregeln und tragen Sie in der Ausstellung einen Mund- und Nasenschutz
Da sich nur sechsGäste gleichzeitig in unseren Räumen aufhalten dürfen,
kann es zu Wartezeiten kommen.
Einladung und Plakat
Helga Ntephe

Bald weg 1, 2011
Eitempera auf Leinwand, 200 x 250 cm
Jürgen Noltensmeier
© VG Bild-Kunst 2026
Was ist das für eigentümliche Malerei, die … immer wieder das vermeintlich überaus Banale moderner Lebenswelten, nämlich zeitgenössische Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie gesichtslose Zweckbauten gestaltet? Die in Spannung von Kolorit und Medium die klassische, für ihre Leuchtkraft gerühmte Ei-Tempera dafür nutzt, … ausgerechnet das Grau, düstere Nichtfarbe schlechthin, die »alle Farben beschmutzt«, zu variieren?
Ingo Meyer schreibt dazu 2011 in Genormte Tage, verschüttete Zeit: »Noltensmeiers ›empty spaces‹ … erinnern an … Hoppers schon topische ›Nighthawks‹ und ›Nightshadows‹ … Das ist sein Beitrag zur Bilderzählung ohne Personal, im planvoll-forcierten Präsentieren von Zuständen bringt er, … vielleicht sogar Geschichten in die Bilder hinein.«


Das Dach von Elektriker Niemann, 2009
Eitempera auf Leinwand,
160 x 120 cm
Jürgen Noltensmeier
© VG Bild-Kunst 2026
Steinheim 1, 1998
Eitempera auf Baumwolle,
175 x 238 cm
Jürgen Noltensmeier
© VG Bild-Kunst 2026
Biografie
In Kalletal / Lippe geboren, studierte Jürgen Noltensmeier an der FH Hamburg Illustration und an der Glasgow School of Art, Schottland, Malerei. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Nach einigen Jahren in Berlin lebt und arbeitet er heute in Leipzig.
Auszeichnungen und Stipendien
1991 zweiter Preisträger, Gestaltungswettbewerb »Zeitgeschichte 91«, Ministerium für Bildung und Wissenschaft / Bonn. 1993 Kunstpreis Altona (2.) für Karolinenviertel-Betrachtungen. 1994 DAAD Jahresstipendium für Graduierte, Schottland. 1998 Jahresgabe des Kreises Lippe. 2002 Stipendium der Arno-Schmidt-Stiftung (Literatur). 2004 Aufenthaltsstipendium Künstlerbahnhof Ebernburg. 2004 Aufenthaltsstipendium »Artists Unlimited«, Bielefeld. 2005 »Eschweger Kunstwege« / Sonderpreis der Jury für das Projekt »Von außerhalb«. 2006 Land Schleswig-Holstein / Aufenthaltsstipendium Künstlerhaus Kloster Cismar. 2009 »Waltroper-Stadtmaler-Stipendium«.
Der gleichnamige Katalog mit einem Text von Dr. Ingo Meyer ist in der Galerie Haus Bachrach erhältlich oder bei KRAUTin.
gefördert von Landesverband Lippe
mit freundlicher Unterstützung von
Stadt Schieder-Schwalenberg
KRAUTin Verlag