FĂŒr die Ausstellung Pauline – eine Spurensuche malte Sabine Timmer: Paulines Reisen . Acryl auf Leinwand, 30 x 60 cm

4. Ausstellung
Sonntag, 14.11.2021– 09.01.2022
Galerie HAUS BACHRACH


zum THEMA

Pauline – eine Spurensuche
in Arbeiten von
Ute Holley, Karoline Koeppel, Meike Lothmann, Christa Niestrath, Helga Ntephe, Gesa Reuter, Brigitte Rhode,Sabine Timmer, Elke Werneburg

Meike Lothmann: behind her back, 2021 . Schneiderpuppe, Reispapier, gestickte Pauline-Portraits in Stickrahmen

Eröffnung:
Sonntag, 14.11.2021, 11.30 Uhr

Historische Betrachtungen von Ursula Resack

Ausstellungsdauer: 14.11.2021–09.01.2022
am 25. und 26. 12. 2021 sowie am 1. 1. 2022
bleibt die Galerie geschlossen.

Lesung zum 201. Todestag
der FĂŒrstin Pauline zur Lippe:
Mittwoch, 29.12.2021, 18.00 Uhr

DOROTHEA GEIPEL liest 
in der Ev.-ref. Kirche Schwalenberg aus 
»Eine deutsche FĂŒrstin – Pauline zur Lippe« 
Versuch eines Lebensbildes aus Notizen,
Briefen und TagebuchblĂ€ttern 
zusammengestellt von Elise Polko (1870). 

Musikalisch begleitet von 
ANDRÉS MADARIAGA, klassische Gitarre.

Am 29.12. ist die Ausstellung von
16.00– 17.30 Uhr geöffnet.

Ihr ein Herzenskleid geschenkt

Erinnerungen ĂŒberfielen mich geradezu, als ich mit der Arbeit begann: an meine Geburtsstadt Lemgo, das Lindenhaus, das damalige Jungengymnasium; an AusflĂŒge nach Detmold als junges MĂ€dchen, an Nichte Sandra, die im Paulinestift 
arbeitet… Doch Pauline, FĂŒrstin zur Lippe? Sie lernte ich erst bei meinen Recherchen fĂŒr dieses Projekt kennen – und dann war da die Idee, ihr ein Geschenk zu machen…

Elke Werneburg

2020 wollte Lippe den 200. Todestages der FĂŒrstin Pauline zu Lippe-Detmold mit einem vielfĂ€ltigen Jahresprogramm feiern. Aus allseits bekannten GrĂŒnden konnte davon nur ein winziger Teil stattfinden – aber das Pauline-Jahr geht 2021 weiter.

Bereits im Sommer 2019 hatten wir zehn KĂŒnstlerinnen eingeladen, sich mit biografischen Details, Wesensaspekten und Interessen dieser, fĂŒr ihre Epoche herausragenden Persönlichkeit, zu beschĂ€ftigen. Begeistert machte man sich auf eine umfangreiche Spurensuche. Es wurde gelesen, im Internet recherchiert, die Lippische Landesbibliothek, die Schlösser in Detmold und Schieder das Landesmuseum und Parkanlagen besucht.

Die Ausstellung und Veranstaltung wurde 2020/2021 freundlich unterstĂŒtzt von:

Was gab es ausserdem in unserem Kunstjahr 2021:

Am 4.7.2021 startete auch der KUNSTVEREIN Schieder-Schwalenberg in diesem Jahr spĂ€ter als geplant und vorsichtshalber Schritt fĂŒr Schritt in ein kunstvolles Jahr. Unser Sommerfest und den ARTvent wird es deswegen auch erst wieder 2022 geben.


3. Ausstellung mit szenischer Lesung:
Galerie HAUS BACHRACH
12.09.– 07.11.2021


REGIONALE Positionen

Elisabeth BrĂŒgger
Thusnelda in Rom/eine Verwandlung
FĂŒrstentochter
Feldherren-Gattin
Seherin
KĂŒnstlerin

Elisabeth BrĂŒgger : Thusnelda trifft Bernini / Rom

Thusnelda lebt!
Und philosophiert in Rom ĂŒber Kunst und Schönheit, Pathos und Ironie, Einheit und Gegensatz – und ĂŒber die TĂŒcken eines womöglich ewigen Lebens. Die visuelle KĂŒnstlerin Elisabeth BrĂŒgger entleiht der historischen Frauenfigur ihre Gestalt, ihre Gedanken und Werke.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Katalogförderung

unterstĂŒtzt durch

Förderung: Ausstellung

Am 17. Juli fand mit pictura&poesia 4 um 17 Uhr die erste Eröffnung mit Lesung in der Galerie HAUS BACHRACH statt.

Am 4. Juli haben wir mit Johannes Brus unseren Neuanfang im Robert Koepke Haus gestartet.


1. Ausstellung 2021
ROBERT KOEPKE HAUS
04.07.–05.09.2021


INTERNATIONALE Positionen

Palimpsest II
Johannes Brus
Skulpturen &
Fotografien

Johannes Brus ist ein Wanderer zwischen den Welten, ihren mystischen und psychologischen KrĂ€ften. Durch das jedem Material innewohnende Wesen gelingt das Sichtbarmachen dieses Unsichtbaren. Die teilweise monumentalen Betonguss-Skulpturen sind eng verbundenen mit seinen fotografischen Arbeiten – in der Dunkelkammer modulierte Konstruktionen, in denen der skulpturale Gedanke angelegt ist.

Durch chemisch-physikalische VerĂ€nderungen im Entwicklungsverfahren, durch Nachkolorierung, Überblendung und Montage verfremdet Brus das Bild einer »realen Welt« und eröffnet einen neuen Kosmos.

Die Ausstellung »Palimpsest II« nimmt uns mit in diese teilweise exotisch-geheimnisvollen SphĂ€ren. »Anteil nehmen aus der Ferne, wie jener Beobachter, der, von einem anderen Stern den Raum und die Zeiten ĂŒberbrĂŒckend, auf Menschen, Tiere und Zivilisationen schaut.« (Zitat: Dirk Teuber)

Johannes Brus: Brancusi Paraphrase V . 2014
Johannes Brus: Brancusi Paraphrase V . 2014
©VG-Bild-Kunst 2021
Johannes Brus: Maharajscha von Indore . 1998
Johannes Brus: Maharajscha von Indore . 1998
©VG-Bild-Kunst 2021

gefördert von

unterstĂŒtzt durch


2. Ausstellung mit Lesung:
Galerie HAUS BACHRACH
17.07.– 05.09.2021


pictura & poesia 4

Jacqueline Merz
Arbeiten mit GRAPHIT Marcel Beyer . Lyrik
DÄMONENRÄUMDIENST

Jaqueline Merz
aus der Serie Heute

Die 1962 im schweizerischen Niederbipp geborene KĂŒnstlerin JACQUELINE MERZ studierte an der ZĂŒrcher Hochschule fĂŒr Gestaltung und Kunst. Seit 1991 lebt und arbeitet sie in Dresden. »Ausgangspunkt der grossformatigen Graphitzeichnungen ist ihre Malerei, die aus der Untersuchung barocker Stilleben hervorgegangen ist. Die Graphitschwaden auf ihren BlĂ€ttern sind Assoziationsfelder, die zwischen Körper und Landschaft schwingen. Das Helldunkel verweist auf jenes Licht, welches die Bilder auf Fotografien erst in Erscheinung treten lĂ€sst.« (Susanne Greinke)

In ihrem 2019 beim Leipziger Bibliophilen-Abend erschienenen KĂŒnstlerbuch FARN »fĂŒhren beide einen paradiesischen Dialog miteinander. Sie, die Schweizerin in Dresden, spielt wie eine virtuose Pianistin auf den weissen und schwarzen Tasten des Klaviers und findet in den Zwischentönen des Grau eine Melodie. Es ist ihre Melodie, aber zugleich wird sie zum Klang der Verse Marcel Beyers, des Schwaben in Dresden. Bei ihm kommen sie aus der Bewegung des Dichters in der Sprache. Das lyrische Ich hört, wie sich Kerne im Fruchtfleisch drehen, empfĂ€ngt Innen-, Binnen- und WimmergerĂ€usche. Ein Zyklus aus neunzehn Gedichten, der sich mit den fein ziselierten Siebdrucken seiner Lebenspartnerin Jacqueline Merz verbindet zu einem Gesang von der Welt.« (Michael Hametner)

MARCEL BEYER,  geboren 1965 in Tailfingen / WĂŒrttemberg, lebte bis 1996 in Köln, seitdem in Dresden. Er schreibt Gedichte (Falsches Futter, 1997, DĂ€monenrĂ€umdienst, 2020), Romane (Flughunde, 1995, Kaltenburg, 2008), Essays (Putins Briefkasten, 2012, Das blindgeweinte Jahrhundert, 2017) sowie Libretti fĂŒr Enno Poppe, Manos Tsangaris und Toshio Hosokawa. 2016 wurde er fĂŒr sein Werk mit dem Georg BĂŒchner-Preis ausgezeichnet. Im Juni des Jahres wurde er mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis 2021 der Stadt Bad Homburg fĂŒr sein schriftstellerisches Gesamtwerk geehrt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog

gefördert von

unterstĂŒtzt durch


Das »Sommerfest
des Kunstvereins«
ist erst wieder fĂŒr 2022 im
Robert Koepke Haus
geplant.


Wir haben die Begegnung mit Ihnen vermisst − um dennoch sichtbar zu bleiben richteten wir nach der Winterpause, wie bereits im vergangenen Jahr, ein KUNSTFENSTER ein.

als Ersatz fĂŒr den ausgefallenen
Tag der Druckkunst:

gab es bis zum 11. Juli 2021:

Durchblick:Druckkunst

die Galerie HAUS BACHRACH verwandelt sich in eine Showroom fĂŒr eine Installation von Druckgrafiken aus der Sammlung des Kunstvereins – durch’s Fenster zu sehen.

Konzeption und Installation: Meike Lothmann und Helga Ntephe

Beteiligte KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler: Stanislaw CĂ p (1928–2004), Dagmar Diekmann, Helmut Dohrmann, Claudia Hartwig, Karoline Koeppel, Heike Kreienmeier / Michael Lampe, Helga Lange, Fabian Lehnert, Meike Lothmann, Peter Möller, Thomas MĂŒller, Ulrike MĂŒnchhoff, Helga Ntephe, Tatjana Petkowa, Debora S. Phillips, Wolfgang Primbnow, Gesa Reuter, Ernst Rötteken (1882–1945), Elisabeth Ruest (1861–1945), Tine Schumann, Antje Siebrecht (1958–2013), Evelyn Sommerhoff, Matthias Taube und andere 


Ein Video zum Programm des Kunstvereins lief ab dem 21. MÀrz tÀglich von 17-22 Uhr.

Foto © Meike Lothmann

Die Ausstellung Anastasiya Nesterova »von HAND gedruckt« mit dem dazu gehörenden Workshop »Faszination Farbholzschnitt« musste 2020 und 2021 verschoben werden. Wir gehen davon aus, dass beides 2022 stattfindet. Anmeldungen fĂŒr den Workshop (begrenzt auf 8 Teilnehmer*innen) sind bereits möglich.

Um die von uns eingeladenen KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler nicht erneut durch Absagen enttĂ€uschen zu mĂŒssen, haben wir uns schweren Herzens entschlossen, in diesem Jahr unsere Ausstellungs-Saison nicht wie geplant am 15. MĂ€rz zum internationalen Tag der Druckkunst zu eröffnen. Das »Sommerfest des Kunstvereins« und der »ARTvent« werden 2022 wieder stattfinden‌