2018 ‚é™ HARALD FREHEN

28.09.‚ąí04.11.2018

HARALD FREHEN
EINBLICK

Am 28. September 2018 er√∂ffneten wir in der  Galerie HAUS BACHRACH  die erste Einzelausstellung mit Arbeiten des Bildhauers und Malers Harald Frehen *25. 11 .1947 bis ‚úĚÔłé08. 10. 2018. Harald Frehen verlegte 1999 seinen Aufenthaltsort dauerhaft nach Schwalenberg. Er lebte und arbeitete im K√ľnstlerhaus, Papenwinkel 10.


Foto: Heike Kreienmeier, 2018

Harald Frehen erz√§hlt in seinen Arbeiten auf ganz eigene Art Geschichten. lm Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch in seiner Welt, die sich der Betrachter, frei und aus seinem eigenen Blickwinkel heraus, neu zusammensetzen kann. 1947 in S√ľchteln am Niederrhein geboren, durchlief Harald Frehen eine klassisch-akademische Ausbildung. Nach einer Holzbildhauerlehre in Krefeld studierte er Freie Kunst/Bildhauerei in K√∂ln und wurde Meistersch√ľler von Professor Joseph Jaekel. Seit 1993 lebt und arbeitet Harald Frehen in Schwalenberg, Ostwestfalen-Lippe.

Frehens Arbeiten befinden sich im √∂ffentlichen Raum, wie sein monumentaler Brunnen in der K√∂lner lnnenstadt. Aber auch f√ľr den kirchlichen und privaten Bereich entstanden kleinere Skulpturen als Auftragsarbeiten . Der K√ľnstler bedient sich souver√§n verschiedener Stilepochen wobei der Schwerpunkt im Expressionismus und Kubismus liegt. Seine Stein- und Holzskulpturen zeugen von archaischer Kraft ‚Äď grob gehauen, aber sensibel im Ausdruck, verraten sie eine gro√üe Empfindsamkeit.

Ein weiterer Werkkomplex besteht aus objekthaften Arbeiten, in denen sich unterschiedlichste Materialien und Fundst√ľcke zusammenf√ľgen, manchmal erg√§nzt durch eigens daf√ľr geschaffene Keramiken. Seine Malerei dient Harald Frehen oftmals als Vorlage zu bildhauerischer Umsetzung.

Ulla Holzgrebe, 2018